Johannisbeer-Tarte {Johannisbeere / Panna Cotta / Vanille / Marmelade}

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Hier herrscht gerade große Johannisbeer-Liebe! Vor allem die Kombination aus weiß, rot und schwarz hat es mir angetan, ich bin vollkommen hin und weg! Pur bin ich ja nach wie vor nicht ihr größter Fan, aber auf einer süßen Panna Cotta, fruchtiger Marmelade und einem knusprig süßen Mürbeteig ist die Kombination wirklich großartig. Wenn sich die Dinge in Russland anders entwickelt hätten, könnte man es als weltmeisterlich bezeichnen.

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Die weißen und roten sind sich geschmacklich recht ähnlich, die schwarzen deutlich herber und vielleicht etwas speziell. Wer die nicht so gerne mag, verzichtet und dekoriert nur mit rot und weiß. Ihr könnt die Beeren natürlich auch einfach so auf die Tarte legen, aber das Muster hat es mir besonders angetan :-) Mein ursprüngliches Lieblinsrezpt für den Mürbeteig von Peggy Porschen habe ich ein wenig abgewandelt und bin sehr happy mit dem Ergebnis.

Zutaten für den Mürbeteig

  • 400g Mehl Typ 405
  • 180g Butter
  • 200g feiner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale
  • getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Kichererbsen) zum Blindbacken

Zutaten für die Panna Cotta

  • 400g Schlagsahne
  • 5 Blatt Gelatine
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit Vanilleextrakt

Zutaten für die Fertigstellung

  • je 200g Johannisbeeren in rot, weiß und schwarz
  • 3-4 El Johannisbeer-Himbeer-Marmelade (selbst gemacht oder eine andere gekaufte Beerenmarmelade)

Zubereitung  

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Nach Ablauf der Ruhezeit den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Tartform mit der Hälfe des Teiges sorgfältig auslegen und mit Backpapier und den getrockneten Hülsenfürchten belegen. Den Boden für ca. 15 Minuten backen. Die Tart heraus nehmen, die Hülsenfrüchte und das Backpapier vorsichtig entfernen und die Tarte solange weiter backen bis sie goldgelb und knusprig ist. Die noch heiße Tarte mit 3-4 El Marmelade betreichen und vollständig auskühlen lassen. Die Hülsenfrüchte lagern bei mir in einem großen Glas mit Schraubdeckel und kommen darin zurück sobald sie vollständig ausgekühlt sind.

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Für die Panna Cotta die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Die gründlich ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in der Sahne auflösen und die Masse zum Abkühlen in ein kaltes Gefäß geben. Wenn sie sich nur noch lauwarm anfüllt die Panna Cotta vorsichtig, über einen Löffelrücken auf die Marmelade gießen und für mind. 30 MInuten im Kühlschrank anziehen lassen. Die Creme sollte noch nicht vollständig fest sein, die Johannisbeeren sollten aber auch nicht in die Creme einsinken.

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Nun die Tarte nach Herzenslust mit Johannisbeeren dekorieren und anschließend für mind. 3 Stunden im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Leicht gekühlt schmeckt sich besonders gut und ist gerade an warmen Sommertagen wunderbar erfrischen. Ich hoffe die Dekoration macht euch genauso viel Freue wie mir. Schickt mir gerne ein Bild von eueren nachgebackenen Rezepten.   

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine